17. Vertrauen – die Basis für erfolgreiche Markt- und Sozialforschung

Jede Art der Markt- und Sozialforschung beruht auf der freiwilligen Mitarbeit der befragten Personen und ist daher in großem Maße vom Vertrauen der Öffentlichkeit abhängig. Wenn Forschung redlich, objektiv und ohne Nachteil für die Befragten durchgeführt wird, kann dieses Vertrauen sichergestellt werden.

Um dieses Vertrauen zu schaffen und zu fördern, halten sich die Markt- und Sozialforscher an ihre berufsständischen Verhaltensregeln. Diese fordern das Arbeiten nach wissenschaftlichen Methoden, die Gewährleistung von Anonymität und Datenschutz sowie das Verbot, Markt- und Sozialforschung mit  forschungsfremden Tätigkeiten zu verbinden.

Selbstverpflichtung und Selbstkontrolle ergänzen sich in der Markt- und Sozialforschung ideal – mit dem Rat der Deutschen Markt- und Sozialforschung e. V. gibt es in Deutschland ein unabhängiges Gremium, das die Einhaltung der berufständischen Verhaltensregeln sichert.

Entsprechend dem Selbstverständnis der Marktforscher gehört zu erfolgreicher Forschung auch, diejenigen zu qualifizieren, die für die Datenerhebung verantwortlich sind: die Interviewer. Marktforscher wählen ihre Interviewer sorgfältig aus, schulen sie laufend fachgerecht und sorgen für regelmäßige Kontrolle. Dadurch stellen sie sicher, dass die Interviewer sowohl richtig fragen und methodisch korrekt arbeiten als auch frei von forschungsfremden Interessen, also ethisch tadellos, vorgehen.